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Geschrieben von: Guido - 10.05.2023, 08:59 - Forum: Technik für alle - Keine Antworten

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  Der schleichende Batterietod und was man dagegen tun kann...
Geschrieben von: Guido - 09.05.2023, 13:25 - Forum: Technik für alle - Antworten (9)

Der eine oder andere hatte nach dem letzten Winter ein paar Probleme mit seiner Batterie. Die Sonne lacht und das Mopped wird rausgeholt und .....
Rien ne va plus - Nichts geht mehr - Batterie leer! Angry

Eine Fahrzeug-Batterie (vergessen wir mal Gel und Li-Io etc.!) verliert bei längerer Standzeit Leistung - einfach so, ohne angeschlossene Verbraucher. Das ganze beschleunigt sich bei tiefen Temperaturen sogar noch.

(btw.: deswegen soll man ja bei eBikes die Akkus im Winter rausnehmen oder, wenn man damit im Winter fährt, mit so einem "Isolierschlauch" ein wenig vor der Kälte schützen Exclamation Exclamation )

Auf der anderen Seite mag es eine Batterie aber auch nicht 'zu warm' (ein echtes Sensibelchen!).

Mittlerweile haben auch bei Motorrädern Alarmanlagen oder KeyLessGo-Systeme Einzug gehalten, was der Batterie ebenfalls Leistung entzieht.

All' diese Faktoren stressen die Batterie - sogar mehr, als wenn sie ständig in Benutzung ist! Wird sie ein paarmal unter ein bestimmtes Niveau entladen oder gar tiefentladen, sinkt ihre Kapazität rapide und ist nach (gefühlt viel zu kurzer) Zeit nicht mehr zu gebrauchen.

Was tun?

Punkt 1:
Raus mit der Motorradbatterie in der Winterpause und an einem kühlen und trockenen Platz (Keller z.B.) aufbewahren. Das ist je nach Motorrad unter Umständen nicht so einfach oder geht garnicht (von wegen Alarm etc.) oder man hat auf das Geschraube einfach keine Lust.

Punkt 2:
In der Winterpause tut es der Batterie auf jeden Fall gut (egal, ob ein- oder ausgebaut!), wenn sie gelegentlich aufgeladen wird. Dafür eignen sich am besten sogenannte "Erhaltungsladegeräte".

Diese laden die Batterie bis zu ihrer Kapazitätsgrenze (oder besser Leistungsgrenze) auf, entladen sie dann ein kleines bißchen und laden wieder nach. Dieser Lade-/Entladerhythmus simuliert dann sozusagen die normale Nutzung.

Im Internet finden sich zu diesem Thema reichlich Informationen, die das alles sicher wesentlich fundierter wiedergeben, als ich das hier in knappen Worten geschrieben habe - bei Interesse einfach mal suchen...

Ich schweife mal kurz ab und wende mich Autobatterien zu. Auch diese stehen im Winter unter großem Stress! Die Belastung durch das Anlassen des sehr kalten Motors kostet deutlich mehr Energie als im Sommer. Gleichzeitig wird viel mit Licht gefahren, die Sitz-, Heckscheiben-, Lenkerheizung usw. werden häufig genutzt, der Scheibenwischer wird mehr benötigt etc.
Moderne Autos haben auch oft eine Zusatzheizung für den Kühlwasserkreislauf.

Das kostet alles Strom, den die Batterie liefern muß.

Was viele nicht wissen: moderne Lichtmaschinen sind auch nicht mehr so leistungsstark wie früher! Denn eine LM mit hoher Leistung hat auch einen hohen Widerstand und das kostet Sprit und den Spritverbrauch will/muß die Autoindustrie ja reduzieren...

Wenn dann auch noch ontop viel Kurzstrecke gefahren wird, schaffen es moderne Lichtmaschinen nicht, die Batterie wieder vollständig aufzuladen und nach 2 oder 3 Jahren ist die Batterie hinüber. Dodgy

Also wäre es auch hier schön, wenn die Autobatterie gelegentlich mal einen Schuß Energie zusätzlich erhält.

Welches Erhaltungsladegerät man benutzt, spielt eigentlich kaum eine Rolle. Wie immer im Leben gibt es höher- und hochpreisige Geräte, beispielsweise von CTek, aber die gelegentlich bei Aldi angebotenen preiswerten Geräte tun es (fast) genauso! Bei den teureren Geräten wird dieser Lade- und Entladerhythmus dann noch irgendwie verfeinert. Wenn man den Marketing-Texten glauben möchte, dann ist das geradezu ein Wellness-Programm für Batterien... Huh

So, nun aber zu meinem eigentlichen Tip:
Es sind also ggfs. mehrere Fahrzeugbatterien hin und wieder aufzuladen. Aber jedesmal mit diesen universellen Krokodilklemmen rumhantieren, ist auch nicht immer spaßig! Man kommt evtl. nicht so gut an die Batterie bzw. die Pole heran, bei Motorrädern sind sie manchmal fürchterlich verbaut und es bedarf einiger Schrauberei etc. Oder diese Klemmen greifen nicht richtig und rutschen immer wieder ab. Steht das Auto draussen, bekommt man vielleicht die Haube während des Ladens nicht richtig zu usw.

Es bietet sich also an, an die Batterien einen Adapter fest anzubringen, an den man dann das Ladegerät anschließen kann. Bei Motorrädern wird das gerne mit einer Zigarettenanzünderdose realisiert. Diese sind meistens aber nicht ausreichend wasserdicht, was spätestens im Motorraum eines Autos dann nicht genutzt werden kann. Außerdem sind die Stecker und Buchsen ziemlich klobig.

CTek beispielsweise verbaut bei seinen Ladegeräten praktische Steckverbinder. Will man diese aber ergänzen, wird es schnell recht teuer. Aber wer nicht selber mit Kabeln rumbasteln will, ist hier genau richtig!

Ich habe das mit den wasserdichten Steckverbindungen von "AMP Superseal" gelöst!
Alle Fahrzeug-Batterien (bei mir 5 Stück insgesamt) haben eine feste Steckverbindung (männlich) und meine Ladegeräte (3 Stück) einen weiblichen Stecker. Warum so herum, erkläre ich weiter unten bei den Fotos! So kann ich jedes Ladegerät ohne langes Gefummel oder Rumschrauben an meine Batterien anklemmen. Beim Motorrad und beim Cabrio, die ja eher unregelmäßig bewegt werden, mache ich das auch gelegentlich im Sommer.

Im Winter baue ich die Batterie aus, stelle sie in den Keller und ran an ein Ladegerät und vergesse sie - im Frühjahr baue ich sie wieder ein und alles ist fein! Shy
Das ganze geht natürlich auch im eingebauten Zustand. Durch den beschriebenen Ladezykus macht einer Batterie im Fahrzeug die winterlich tiefen Temperaturen auch nicht so zu schaffen...

Mit dieser Vorgehensweise habe ich beste Erfahrungen gemacht! Meine XJR ist 20 Jahre alt und fährt erst mit der 2. Batterie. Unser vierrädriges Sommer-Freizeitmobil (das Cabrio) ist 15 Jahre alt und hat erstmals im letzten Herbst eine neue Batterie bekommen!

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