Respekt vor der Natur spielerisch vermitteln

Kolpingsfamilie organisiert zum siebten Mal Erlebniswochen

2014-08-16 kolping erlebniswoche kKinder sitzen nur vor dem Fernseher, dem Smartphone oder dem Computer. Wer diesem Klischee erlegen war, der wurde in zwei Ferienwochen in Wald und Flur um Ottmarsbocholt von einer lustigen Horde Nachwuchsforschern eines Besseren belehrt. Bereits zum siebten Mal lud die Kolpingsfamilie in diesem Sommer zu Naturerlebniswochen ein.

 

"Wir bieten jeweils eine Erlebniswoche in der ersten sowie eine in der zweiten Ferienhälfte an", informierte Betreuerin Monika Weppelmann. "Von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 12 Uhr, haben wir versucht, die Natur spielerisch näher zu bringen", fügte sie hinzu. Hierbei standen sowohl das soziale Lernen miteinander, als auch der Respekt vor der Natur und der Spaß an Bewegung im Vordergrund.

Die Gruppe beobachtete kleine Tiere, untersuchte Pflanzen und kletterte auf die Strontianithalde. "Gerade das Gestein auf dem Berg fanden viele der Kleinen besonders interessant", freute sich Weppelmann. Durch einen Lernort-Naturkoffer der Jägerschaft hatten die kleinen Forscher zusätzliche Utensilien zur freien Verfügung. Darunter waren Tierfelle, Ferngläser und Becherlupen für Lebewesen wie Spinnen und Käfer. Auch die Fährten verschiedener heimischer Tierarten gossen die ottmarsbocholter mit Gips aus, um originalgetreue Abbilder zu bekommen.

"Wir hatten in der ersten Woche 18 und in der zweiten 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer", ist Weppelmann mit den Anmeldezahlen zufrieden. Gegen eine kleine Vergütung betreute Weppelmann in der ersten Woche mit Kai Knop und Verena Overbeck die Rasselbande. In der zweiten Woche standen Thea Jüntgen, Denis Hölscher und Marie Schulz Monika Weppelmann zur Seite. Das Betreuerteam genoss, wie die Kinder, das abschließende Hotdog-Essen mit allen Beteiligten am Freitag. Zwischen Maisfeld und Wald ging die Zeit an der Feldscheune Bracht schneller vorüber, als so manchem lieb war.

Quelle: Westfälische Nachrichten