Sicherheit für Radler als Ziel

Planungen zum Radweg entlang der Nordkirchener Straße bis zur B58

2014-05-14 radweg-k2 kVon den Anliegern wird er gewünscht und von der Politik ist er gewollt: Das ist fast auch schon das einzig Konkrete, was momentan zu einem Radweg entlang der K 2 zu sagen ist. Dem Vernehmen nach stehen die Chancen für eine mittelfristige Realisierung des Abschnitts vom Ortsausgang {Ketternkamp) bis zur B 58 aber gar nicht mal so schlecht - so hieß es jedenfalls im Bezirksausschuss. Angeblich soll der Radweg an erster Stelle der Prioritätenliste des Kreises stehen, in dessen Verantwortung diese Baumaßnahme steht.

Ein verbindlicher Beschluss des Kreistages hierzu liege allerdings (noch) nicht vor, betonte der stellvertretende Bauamtsleiter Klaus Mende.

Zwischenzeitlich haben weiter südlich wohnende Anlieger der K 2 (von der B 58 in Richtung Nordkirchen) die Initiative ergriffen, den Radweg doch bis dorthin zu verlängern. Dieses Ansinnen wird von der Gemeinde Senden nachdrücklich unterstützt.
In einem ersten Schritt solle es nun speziell für diese Anlieger am heutigen Mittwoch einen Gesprächstermin geben, teilte die Verwaltung dem Bezirksausschuss mit. Eine Anregung des Rathauses, bei der noch in diesem Jahr vorgesehenen Abtragung der Kuppe in Höhe des Hauses Schäper doch gleich einen Radweg mit vorzusehen, lässt sich nach Aussage des Kreises nicht umsetzen, weil beide Maßnahmen aus völlig unterschiedlichen Töpfen finanziert werden „und wir das somit leider nicht gefördert bekommen", so Klaus Men-de. Aus bautechnischer Sicht wäre es indes naheliegend gewesen, in diesem Abschnitt gleich einen Radweg mit anzulegen.