Neue Trauerhalle auf dem Friedhof

Gemeinschaftswerk fast vollendet

2022 02 13 leichenhalleVereine aus dem Dorf und einzelne Ehrenamtliche haben kräftig mit geplant und angepackt, damit Ottmarsbocholt wieder eine Trauerhalle bekommt. So konnten etwa 100.000 Euro eingespart und das vom Gemeinderat vorgegebene Limit von 450.000 Euro eingehalten werden. Das Gemeinschaftswerk steht kurz vor der Vollendung. Die Außenanlagen müssen noch fertiggestellt und einige Restarbeiten erledigt werden. „Ich rechne damit, dass das Gebäude Ostern genutzt werden kann“, berichtete Bürgermeister Sebastian Täger bei einem Ortstermin.

Das Gebäude besteht aus fünf Räumen – der mit Abstand größte davon ist die eigentliche Halle, mit einer Fläche von 64 Quadratmetern. Sie hat 20 reguläre Sitzplätze und zwei Rollstuhlfahrerplätze. Zur technischen Ausstattung gehören eine Beschallungsanlage und eine Hörschleife. Große bodentiefe Fenster an drei Seiten ermöglichen einen Blick aufs Friedhofsgelände und auf den Kirchturm. Holzbalken in der Decke verleihen dem Raum eine freundliche Atmosphäre. Die Materialien innen sind schlicht und hell, in Weiß, Grau, Holz- sowie Sandsteintönen gehalten. Doch nicht alles ist neu: Das Kupferrelief aus der alten Trauerhalle wird noch an einer Innenwand montiert. Das Haus verfügt über ein digitales Schließsystem. Die Raumtemperatur lässt sich mit dem Smartphone steuern. Die Außenanlagen werden mit schlichtem Betonsteinpflaster gestaltet. Die Wege sollen auch für Gäste mit Rollatoren und Rollstühle geeignet sein.
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