Auto lichterloh in Brand gesetzt: Polizei vermutet Racheakt

2020 11 15 autobrandDer Brand eines Pkw am vergangenen Sonntag gegen 2:27 Uhr an der Kirchstraße deutet auf einen Racheakt beziehungsweise auf Selbstjustiz hin. Das lassen die noch laufenden Ermittlungen der Polizei vermuten.

Denn die Ermittler prüfen derzeit, ob die Brandstiftung im Zusammenhang mit einem laufenden Verfahren gegen einen 47-jährigen Mann aus Ottmarsbocholt steht. Diesem wird vorgeworfen, mindestens drei Mädchen im Alter von vier, zwölf und 13 Jahren aus seinem Bekanntenkreis unsittlich berührt zu haben. Das Verfahren wird beim Polizeipräsidium Münster geführt. Der durch den Brand beschädigte Jeep gehört der Ehefrau des Beschuldigten.

„Der schwarze Jeep ging in Flammen auf, nachdem zwei unbekannte männliche Personen vermutlich einen Gegenstand gegen das Fahrzeug geworfen hatten“, heißt es im Polizeibericht. Ein Nachbar habe die Unbekannten beobachtet und angesprochen. Die Täter seien daraufhin geflüchtet. Zur Klärung der Brandursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, der einen technischen Defekt ausschloss.

Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen,  0 25 91 / 79 30 entgegen.