Sozialwerk St. Georg und die Trauerhalle im Fokus

Scharfe Töne gegen den Investor

2019 11 20 daemmerschoppenDer im Herbst 2019 beabsichtigte Abriss der bestehenden Leichenhalle am Davertweg und die Schaffung von Ersatz auf dem Friedhof, dieses Thema stand am Sonntag im Vordergrund, als die Kolpingsfamilie bei einem Dämmerschoppen mit Bürgermeister Sebastian Täger jene Dinge ansprach, an denen die Bürger der Schuh drückt.

Bei der neu zu errichtenden Trauerhalle ging es zum einen um deren Größe. Zum anderen nahm die Frage, wer sich in welchem Umfang an den Kosten zu beteiligen hat, breiten Raum ein. Sollte hier das Sozialwerk St. Georg stärker in die Pflicht genommen werden, anstatt von den Ottmarsbocholtern unrealistisch hohe Eigenleistungen zu erwarten? Solche Wortmeldungen führten zu einer regen Diskussion.

Die Gemeindekasse dürfe laut Beschluss der Ratsgremien nicht mit mehr als 400 000 Euro belastet werden, führte der Bürgermeister aus. Darüber hinaus erwarteten die Politiker von den örtlichen Gewerbetreibenden, die Trauerhalle über unentgeltlich zu erbringende Arbeiten mit weiteren 100 000 Euro „zu sponsern“, wie es Georg Goerdt kritisch formulierte. „Da kriege ich einen mittelprächtigen Hals.“
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