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Mi. , 13. Dez. 2017



BWO trauert um Jürgen Hölscher

Für die Jugend schlug sein Herz

juergen hoelscher kDer SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt trauert um Jürgen Hölscher. Am 1. November starb das engagierte Mitglied der Fußballabteilung im Alter von 56 Jahren.

Seit 2014 wirkte Hölscher im Gesamtvorstand mit – zuerst als zweiter, dann als erster Geschäftsführer. Bis zuletzt vertrat er auch das Jugendgremium im Verein. Seit 20 Jahren war er Fußballtrainer und bekleidete in dieser Zeit zudem verschiedene Positionen in der Kinder- und Jugendarbeit. Hölscher gründete in den 90er Jahren die Minikicker. Bis 2016 war er zusammen mit Jürgen Wollenberg über viele Jahre als Jugendobmann im Bereich Fußball tätig. Das engagierte Mitglied war auch Initiator für die BWO-Herbstferienwoche und federführend dabei, als sich die Jugendfußballabteilung von BWO mit dem SV Davaria Davensberg zu einer Jugendspielgemeinschaft zusammenschloss. „Er war ein Organisationstalent für alle Bereiche – vor allem, wenn es sich um die Jugendarbeit drehte“, schreibt der Verein in einem Nachruf.

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Erika Röwekamp feiert 90. Geburtstag

Voller Einsatz für Familie und VdK

2017 11 04 erika roewekamp kFahrradfahren macht fit und hält gesund. Eine Tour auf der Leeze eignet sich aber auch zum Flirten. Diese Erfahrung hat Erika Röwekamp gemacht, die heute (Samstag) ihren 90. Geburtstag feiert. „Mein verstorbener Mann stammte aus Aldenhövel. Damals sind wir gemeinsam mit dem Fahrrad zum Bahnhof nach Davensberg und von dort zur Arbeit nach Münster gefahren", erinnert sich die gebürtige Ottmarsbocholterin.

Nach der Volksschule absolvierte sie zunächst ein Pflichtjahr als Kindermädchen in Olfen, besuchte an schließend eine private Handelsschule in Münster und machte dann eine Ausbildung bei der Landesbank Münster, wo sie in der Buch haltung tätig war.

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Seniorengemeinschaft verabschiedet Maria Meermöller

2017 01 12 senioren kDie Seniorengemeinschaft Ottmarsbo-cholt/Venne ist feierlich ins neue Jahr 2017 eingestiegen. Bei einer guten Tasse Kaffee und leckeren Berlinern wurde im Pfarrheim St. Urban angeregt über die Weihnachtszeit und den soeben vollzogenen Jahreswechsel gesprochen. Später wurden bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss Gedichte und Geschichten vorgetragen und zwischendurch kräftig Weihnachtslieder gesungen. Bei all dem
Schönen gab es auch einen Wermutstropfen. Denn nach zehn Jahren treuem Dienst verabschiedete sich Maria Meermöller (3.v.r.) von den Senioren und dem Betreuerteam. Zur Zeit wird sie als „Oma" in Anspruch genommen, sodass alles andere zurücktreten muss. Für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit bedankte sich das Team mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein auch im Namen aller Senioren.

Bericht + Foto: Seniorengemeinschaft Ottmarsbocholt/Venne

Laden schließt nach über 160 Jahren: Abschied von „Tanta Emma“

2016 10 06 lindfeld gVermutlich war jeder Ottmarsbocholter mal im kleinen Laden am Gasthof Lindfeld oder kann sich daran erinnern, wie er in Kindheitstagen Süßigkeiten in diesem Tante-Emma-Laden kaufte. Nun ist dies Geschichte, denn dieser historische Laden wurde zum Oktober geschlossen.

Vor über 160 Jahren übernahm Familie Lindfeld dieses Lädchen, samt Gaststätte und Landwirtschaftlichem Betrieb. Damals war dieses so genannte Kolonialwarengeschäft nur einer von vielen kleinen Läden im Ortskern. Hier wurden neben selbst hergestellten Wurst- und Fleischerzeugnissen, Käse und Kaffee auch verschiedenste Süßigkeiten verkauft.

Doch seit 1853 hat sich vieles vor Ort verändert und getan. Zum einen konzentrierte sich die Inhaberfamilie Lindfeld verstärkt auf den Gasthof, zum anderen wurden andere Lebensmittelgeschäfte im Dorf immer größer.

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Pfarrer em. Norbert Ramers verstorben

ramers kAm 28. Juni (Dienstag) ist Pfarrer Norbert Ramers verstorben. Er wurde 96 Jahre alt.
Norbert Ramers war von 1966 bis zu seiner Emeretierung im Jahre 1987 als Pfarrer in Ottmarsbocholt tätig.

Geboren und aufgewachsen ist Norbert Ramers in Lünen, wo er auch das Abitur machte. Nach einer kurzen Zeit im Arbeitsdienst musste er schließlich am 2. Oktober 1940 als Soldat in den zweiten Weltkrieg ziehen. Eingesetzt wurde er in Russland, wo er am 29. April 1945 um 16 Uhr in Kriegsgefangenschaft kam. Im Oktober 1948 wurde ich dort entlassen.

Zwar hatte Ramers eine Lehre bei einer Bank angefangen, entschied sich aber dennoch im Jahr 1950 in Münster Theologie zu studieren.

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Ulrich Thomalla besiegt seit acht Jahren seinen Gehirntumor:

Wettrennen gegen den Krebs

2016 02 26 ulrich thomalla kEr rennt um sein Leben. Doch Ulrich Thomalla läuft vor dem Tumor in seinem Kopf nicht davon. Nein. Er will das bösartige Krebsgeschwür in Grund und Boden rennen. Dank seines Kampfgeistes und einer Chemotherapie gelingt das dem schon zweimal Totgesagten bereits seit acht Jahren.

Die Diagnose traf den Ottmarsbocholter Ende 2007 völlig unvorbereitet – wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Denn eigentlich schien das Leben des damals 51-Jährigen komplett in geregelten Bahnen zu laufen – sowohl privat als auch beruflich: Ulrich Thomalla lebte in einer Beziehung, arbeitete als Dozent an der Universität Münster und bereitete am Institut für Soziologie seine Habilitation vor. Beim ASV Senden trainierte er gemeinsam mit Edith Hirnstein Kinder und Jugendliche in Karate. Heute lebt der Frührentner allein und zurückgezogen.

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Kollegin überzeugt als Kandidatin

Melanie Bassenhoff ist neue Wirtschaftsförderin der Gemeinde Senden

2016 01 06 melanie bassenhoffDie Kandidatin aus dem eigenen Haus behält die Nase vorn: Die neue Wirtschaftsförderin der Gemeinde Senden heißt Melanie Bassenhoff. „Sie hat sich durchgesetzt“, fasst Sebastian Täger, Bürgermeister und selbst Vorgänger auf diesem prominenten Posten, das Verfahren zusammen. Die Konkurrenz war stark. „Wir hatten mehrere gute Bewerber“, betont Sebastian Täger auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten.

Die Stelle war breit ausgeschrieben worden, 32 Bewerberinnen und Bewerber warfen ihren Hut in den Ring. Für die Rathausspitze ein Indiz dafür, dass sich Senden als Gemeinde und als Arbeitsstätte durchaus eine höhere Anziehungskraft zugute halten kann.

Neun derjenigen, die ihre Unterlagen eingereicht hatten, gelangten in die zweite Runde: Sie erhielten die Gelegenheit, im Vorstellungsgespräch mit Persönlichkeit und Kompetenz zu punkten.

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Alt-Bürgermeister Alfred Holz genießt Ruhestand und bleibt aktiv

Entspannung pur ist nicht sein Ding

2015 12 30 alfred holz ruhestand16 Jahre lang war Alfred Holz als hauptamtlicher Bürgermeister Chef im Sendener Rathaus und Repräsentant der Gemeinde auf politischem Parkett. Doch auch in seinem Ruhestand ist er überaus aktiv. Das erfuhr WN-Redakteur Siegmar Syffus im Gespräch mit dem 59-jährigen Ottmarsbocholter.

Ihren letzten Arbeitstag im Rathaus hatten Sie am 20. Oktober. Was haben Sie danach zuerst gemacht ?

Alfred Holz: Meine älteste Tochter und ihr Ehemann bauen bei uns auf dem Grundstück. Damit ist auch eine gewisse Modernisierung unseres Altbaus verbunden. Daran verstärkt mitzuarbeiten war unmittelbar das, was ich in den ersten Wochen überwiegend getan habe.

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