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Mi. , 18. Okt. 2017


Portrait Ottmarsbocholt 

Erste urkundliche Erwähnung (Abschrift)Ottmarsbocholt - das ist ein kleiner Ort mit einer 1000-jährigen Geschichte, gelegen im schönen Münsterland in Nordrhein-Westfalen.
Die erste urkundliche Erwähnung Ottmarsbocholts findet sich aus den Jahren 950 - 975 im 'Werdener Urbar'. In der Urkunde heißt es:
"In Atmarasbokholte [Ottmarsbocholt] Benco XII Malter Gerste und VIII Pfennig und Heerschilling und Heermalder ebenso. Ebenda Tidgeld ebenso. Ebenda Milo XVI Malter Gerste und zum Ding X Malter und ein Schaf und Heerschilling und Heermalder ebenso. Ebenda Oilind XVI Pfennige und Heerschilling und Heermalder ebenso."
Der mehr als 1000-jährige Name unseres Dorfs hat sich aus dem sächsischen "Autmara" und "Bock-Holt" entwickelt und bedeutet etwa "Hof des Ottmar am Buchenwald". Im Bereich dieses Haupthofes Ottmarsbocholt gab es noch vier Unterhöfe, die alle dem Kloster Werden Abgaben in Form von Naturalien entrichten mussten.
Um 1150 lautete die Schreibweise "Otmarsbukholte", im späteren 12. Jahrhundert "Otmersbuochholte", in Urkunden bis 1300 "Oetmarsbuchholte". Die geringen Veränderung verdeutlichen, das sich der gebräuchliche Lautstand des Ortsnamens seit etwa dem 14. Jahrhundert so gut wie nicht mehr verändert hat.
Das Foto zeigt eine Abschrift der Urkunde.

 

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